Tipps und Tricks
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1) Vor dem Kauf eines Welpen oder ausgewachsenen Hundes sind grundlegende Voraussetzungen zu beachten
Zunächst einmal sollte man sich Gedanken darüber
machen, welche Rasse den persönlichen Bedürfnissen entspricht. Bevorzuge ich
eine kleine oder große Rasse?
Sollte sie eher temperamentvoll
oder ruhig
sein?
Habe ich genügend Zeit, den Ansprüchen eines Hundes gerecht zu
werden?
Wie viel Platz braucht der neue
Mitbewohner?
Wie stark belasten die Kosten für Futter und Zubehör das
Haushaltsbudget?
Darf ich seitens meines Vermieters überhaupt einen Hund
halten?
Wohin mit dem Hund, wenn ich in Urlaub fahre und ihn nicht mitnehmen kann?
Erst wenn all diese Punkte geklärt sind, kann man mit der
Auswahl des Hundes beginnen.
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2. Die richtige Auswahl des Züchters
Warnung: Kaufen Sie
niemals ein Tier von Hundehändlern, sogenannten Welpenvermittlern oder
Billighunde von "Schwarzzüchtern".
(Beachten Sie hierzu auch Lea's Geschichte!)
Die wichtigste Voraussetzung ist, daß Sie einen Züchter auswählen, der einem ordentlichen Verein für Weisse Schäferhunde angeschlossen ist. Er unterliegt strengen Zuchtrichtlinien und einer ständigen Überwachung des Vereins. So haben Sie die Garantie, daß nur verantwortungsvoll gezüchtete, gesunde und charakterfeste Welpen zur Auswahl stehen.
Aber auch hier gibt es Unterschiede zu beachten. Werden die Hunde familienbezogen in Haus und Garten gehalten oder leben sie in Zwingeranlagen? Für alle Hunde ist es wichtig, daß sie in der Familie gehalten werden, ebenso wie die Welpen. Eine natürliche Rudelhaltung aller Tiere ist dabei die optimale Voraussetzung. Der Hund ist von Natur aus ein Rudeltier, das sich nur innerhalb seines Rudels sprich Familie wohlfühlt und sollte nicht in Einzelhaft gesteckt werden.
Schauen Sie sich mehrere Zuchtstätten an, bevor Sie Ihren Familienzuwachs endgültig auswählen. Sprechen Sie ausführlich mit dem Züchter und "Löchern" Sie in ruhig mit Fragen. Ein guter Züchter beantwortet gerne Ihre Fragen, berät Sie kompetent und wird Ihnen bei der Auswahl Ihres Welpen individuell behilflich sein.
Achten Sie auf den Pflegezustand und das Wesen der Hunde, insbesondere des Muttertieres und der Welpen. Diese dürfen auf keinen Fall vor Ihnen als fremde Person davonlaufen oder aggressiv reagieren. Dass Sie einmal von der Mutterhündin angeknurrt werden können ist normal, da Sie einen ausgeprägten Beschützerinstinkt gegenüber ihren Welpen besitzt. Die Welpen müssen Ihnen frei und offen gegenübertreten und auf Sie zukommen. Laufen Mutterhündin und Welpen vor Ihnen davon, lassen Sie bloß die Finger von diesen Tieren und suchen Sie bei einem anderen Züchter weiter.
Eine gut geführte Zucht hat naturgemäß weit höhere Auflagen und Unkosten aufzubringen, als solche, die keinem ordentlichen Verein angehören und ihre Hunde lediglich vermehren. Angefangen von der Anschaffung des Zuchttieres, dessen Ausbildung, HD-Auswertung, Zuchttauglichkeitsprüfung kommen zusätzliche Kosten für den sog. "Zwingerschutz" und die Züchterprüfung hinzu. Zwingende Vorschriften bei der Welpenaufzucht, wie ausgewogene welpengerechte Ernährung, Entwurmungen und Impfen sollten selbstverständlich sein. Weitere Unkosten entstehen durch Vereinsbeiträge, der Wurfabnahme durch einen Zuchtwart, das Tätowieren der Welpen sowie den Ahnentafeln.
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